Lima
Richtig bekannt wurde Carlos Jaico in Peru erst im Februar, als er unter öffentlichem Protest seinen Rücktritt begründete. Dabei war er als «Secretario General de la Presidencia» der vielleicht mächtigste Mann im Land. Doch bis dahin hatte Jaico diskret im Hintergrund gewirkt. Seine Funktion entsprach in etwa jener eines Bundeskanzlers in Bern. Nur ist in Peru die Macht nicht auf sieben Bundesräte verteilt, die sich gegenseitig in Schach halten. Alles konzentriert sich auf «el Presidente» – und wer als Generalsekretär dessen Agenda entwirft, bestimmt, wo’s lang geht.
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