Martin Rikli drehte für die Nazis laute propagandistische und populärwissenschaftliche Filme. Ende 1944 kehrte er still und leise in sein Heimatland zurück.
Persönlich könne er nur Gutes über seinen Patenonkel sagen, meint Ueli Rikli. Er war als unehelich Geborener seiner leiblichen Mutter entrissen worden und erlebte als Pflegesohn eine belastete Kindheit in Meilen am Zürichsee. Immerhin gab ihm die zweite Mutter Nestwärme, und im Bündnerland, wo sie herkam, hat Ueli Rikli auch den Grossteil seines Lebens verbracht. Götti Martin Rikli habe einst kritisiert, dass sein Patenkind so schwere körperliche Arbeit verrichten musste. Auch später zeigte er sich jederzeit grosszügig und lud den Heranwachsenden ins Kino ein. Dass sein Pate in Zürich etwas vom Filmen verstand, aber eine problematische Vergangenheit als Propagandist von Hitl ...
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