Von einem «schwierigen historischen Erbe» sprach unheilschwanger die Moderatorin der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. Der gleichnamige Sohn von General Ulrich Wille habe Hitler 1923 in der Villa Schönberg in Zürich Enge empfangen. «Der Wille hatte nämlich den Schrecken vor der Revolution in den Knochen», spottet sodann als Experte Jakob Tanner vor dem Schauplatz des Geschehens. Dem marxistischen Historiker sind im Gegensatz zum damaligen Schweizer Bürgertum Gefühle des Schreckens vor dem Bolschewismus einigermassen fremd. Wille junior habe wissen wollen, wie man eine solche Revolution niederschlage, und habe «Rechtsextreme» getroffen.
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