Immer wenn die Sache wirklich ernst wurde, wenn man anfing, sich gegenseitig Geheimnisse anzuvertrauen und sich mit diesem leicht blöden Ausdruck der Verliebten in die Augen schaute, kam ich früher oder später auf Flaubert zu sprechen. Ich redete von ihm, wie ich von anderen sehr guten Freunden redete, welche die Frau nun alle kennen lernen würde. Mehr noch, wenn sie bald darauf ein Exemplar der «Madame Bovary» von mir bekam (keine der Beschenkten hatte vorher jemals ein Buch von Flaubert gelesen), hatte ich das Gefühl, ihr ein Teil meines Herzens zu offenbaren.
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