Etwas mehr als elf Jahre ist es her, dass Yves Rossier als EU-Chefunterhändler für Furore sorgte. Mit einem Rahmenabkommen unterwerfe sich die Schweiz «fremden Richtern», hielt der Ex-Staatssekretär fest. Danach war die Hölle los. Rossier, der bis 2020 Botschafter in Moskau war, musste viel Kritik einstecken. Gerade auch von dieser Zeitung. 2021 kehrte er dem EDA den Rücken. Heute ist der Ex-Diplomat in der Privatwirtschaft tätig. Unter anderem als Verwaltungsrat für die Banque Cramer AG sowie für die Immobilienfirma Züblin AG. Die Weltwoche sprach mit ihm über seine Begegnungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, das Versagen des Westens, die Schweizer Sanktion ...