Es gab Zeiten, als Schweizer Behörden kühl mitteilten: «Aus Gründen der Staatssicherheit lassen wir keine Leute aus Ihrer Heimat einreisen.» Ganz anders heute: Die Türen der Bundesverfahrenszentren für Menschen aus terrorverdächtigen Ländern stehen offen. Bitten die Gesuchsteller in Basel, Boudry, Kreuzlingen, Bern oder Chiasso um Aufnahme, haben sie die Grenze längst überschritten: Das Sicherheitspersonal der Verfahrensstellen nimmt zwei Fingerabdrücke ab und die Personalien auf, und der Gesuchsteller landet im Asylaufnahmeprozess, erhält viele Rechte sowie Zugang zu Gesundheits- und Sozialleistungen.
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Bis zum 1. Oktober konnten d ...