Konferenz der Kantonsregierungen für die institutionelle EU-Anbindung, Jan van de Beek über die Folgen der Massenmigration, Kult-Schreinerei Rö, Erfinder der AfD, Matthias Matussek liest Franz Kafka und ist erleuchtet
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Konferenz der Kantonsregierungen für die institutionelle EU-Anbindung, Jan van de Beek über die Folgen der Massenmigration, Kult-Schreinerei Rö, Erfinder der AfD, Matthias Matussek liest Franz Kafka und ist erleuchtet

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Konferenz der Kantonsregierungen für die institutionelle EU-Anbindung, Jan van de Beek über die Folgen der Massenmigration, Kult-Schreinerei Rö, Erfinder der AfD, Matthias Matussek liest Franz Kafka und ist erleuchtet

Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) rechtfertigt ihre zweifelhafte Existenz mit der angeblichen Verteidigung des Föderalismus. Das verfassungsmässig nicht vorgesehene Gremium hat darum Freund und Feind erstaunt, als 24 Kantone beim Bundesrat mächtig Dampf machten für die institutionelle Anbindung an die EU. Die KdK gab sich schon immer europhil, denn sie ist aus dem Zorn der Regierungsräte über das EWR-Nein von 1992 entstanden. KdK-Generalsekretär Roland Mayer treibt die Schweiz unerbittlich in die Arme von Brüssel – getreu seinem Motto: «Die Alternative besteht heute nur noch zwischen Isolationismus und EU-Beitritt.» zur Story

In den Armen Brüssels.

Migrationsforscher aus den Niederlanden lassen aufhorchen. Sie haben die «Folgen der Einwanderung für die öffentlichen Finanzen» berechnet. Setze sich die Masseneinwanderung fort wie gewohnt, bedeute dies «das Ende des Wohlfahrtsstaates, wie wir ihn heute kennen», lautet die Kernbotschaft. Am teuersten sind Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten, belegt die in ihrer Art bislang einzigartige Studie. Anders als oft behauptet wird, bringen Zuwanderer im Schnitt keinerlei positive Effekte für die Staatskasse. Die Forscher verstehen ihre Studie als Weckruf für die Politik. Gemäss Uno-Prognosen wird die Migration aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa massiv steigen. Um die Zerstörung unserer Sozialsysteme zu verhindern, «sollten wir mit dem Asylrecht für Menschen von ausserhalb Europas Schluss machen. Unbedingt», sagt Mitautor Jan van de Beek im Gespräch mit der Weltwoche. zur Story

Obwohl unser Autor in der Nachbarschaft lebt, wusste er nichts von der Schreinerei Röthlisberger. Womöglich hat das mit der Diskretion zu tun, die zum Geschäftsmodell von Rö gehört. Dann steckte ihm ein Bekannter das Gerücht: Jeff Bezos habe den Innenausbau seiner Superjacht an die Kult-Schreinerei aus Gümligen vergeben. Seither fährt Kummer mit anderen Gefühlen an den modernistisch wirkenden Werkshallen vorbei, wo Holz verarbeitet wird, das selbst die Herzen der Mächtigen höher schlagen lässt. zur Story

Sie ist derzeit in aller Munde: die Alternative für Deutschland (AfD). Doch wer hat sie erfunden? Martin Renner. Das Mitglied des Bundestags ist der letzte verbliebene Parteigründer. Mehr noch: Ohne ihn gäbe es die AfD so gar nicht. Mit einer Brandrede überzeugte er vor elf Jahren den Professorenklub um Eurokritiker Bernd Lucke von der Gründung einer politischen Partei. Und er steuerte auch ihren Namen und ihr Logo bei. Renner hat eine interessante Karriere in der Wirtschaft zurückgelegt und zehrt, wie er Philipp Gut erzählt, bis heute von der Schulung durch Jesuiten, die ihn unter anderem in der dialektischen «Kunst des Rechtbehaltens» unterwiesen haben. zur Story

Sein Leben lang war unser Autor Matthias Matussek von Franz Kafka fasziniert, dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr feiern. Kafka zwingt zur Selbstbegegnung, deshalb beginnt Matusseks Reportage-Essay auch mit einer solchen im mitternächtlichen Prag. Anlass für seinen Essay ist eine neue Kafka-Erkundung des Schriftsteller-Philosophen Rüdiger Safranski. Besonders aktuell ist für Matussek Kafkas Roman «Der Prozess», der mit dem Satz beginnt: «Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.» Da wir in Zeiten lebten, in denen staatliche Stellen zur Denunziation aufforderten und die Anklagen auf vagestmögliche Weise erhoben würden, so Matussek, «wird auch dieser Roman auf bitterste Weise aktuell bleiben». zur Story

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