In den Memoiren eines Modeunternehmers steht: «Ich wollte eine Jeansmarke betreiben – weil dann mein Name auf ganz vielen Mädchen- und Frauenhintern stehen würde.» Der Satz ist schon etwas älter, merkt man, er kommt nicht mehr politisch korrekt daher. Davon abgesehen, ist er heute falsch: Wer seinen Namen beziehungsweise sein Logo auf ganz vielen Frauenhintern wiederfinden, Entschuldigung: Wer die zeitgenössische visuelle Landschaft mitgestalten möchte, sollte Yoga-Kleidung anbieten. Aber nicht irgendwelche Yoga-Bekleidung, sondern figurbetonte, dehnbare Leggins wie die Beinkleider mit Namen «Align» der Marke Lululemon. Deren Logo, nebenbei, ist superklein und diskret. ...