Mit 25 Millionen Franken unterstützte die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) das Projekt «Mehr Transparenz und weniger Korruption dank E-Governance in der Ukraine» (EGAP). Es verfolgte das Ziel, das «Vertrauen in die Behörden» in Kiew wieder zu stärken. Gebracht hat es wenig. Bis heute herrscht in der ukrainischen Hauptstadt viel Misstrauen, denn die Korruption grassiert fröhlich weiter. So etwa im Justizministerium, in dem das EGAP lanciert wurde. Gleich mehrere Beamte stehen unter Verdacht, Gelder im Rahmen eines Programmes zur Modernisierung der IT-Systeme veruntreut zu haben.
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