Romano Prodi, 86, war italienischer Ministerpräsident von 1996 bis 1998 und von 2006 bis 2008. In beiden Wahlen schlug er als Vertreter des von ihm mitgegründeten Mitte-links-Bündnisses L’Ulivo die rechtsliberale Partei Forza Italia beziehungsweise deren Anführer Silvio Berlusconi.
Prodi erzählt darum, nur bedingt im Scherz, er sei der Einzige, der Berlusconi dreimal besiegt habe – zweimal an der Urne plus einmal auf dem Fussballfeld. Letzteres eine Anspielung auf einen Match zwischen der AC Mailand, dem Club, der Berlusconi gehörte, und dem FC Bologna, dem Verein der Stadt, in der Prodi sein Leben verbrachte; das Spiel, das die beiden gemeinsam besuchten, gewann der so ...