Bern
Kantonspolizisten bewachen die iranische Botschaft rund um die Uhr. Die Fenster sind vergittert. Am Eingang hat es einen Stacheldrahtzaun. Seit Ende Februar ist nichts mehr wie zuvor. Der Iran-Krieg tobt nun schon fast drei Wochen, als wir den iranischen Botschafter Mahmoud Barimani zum Gespräch treffen. Im Empfangszimmer: Fotos der getöteten Kinder, die dem US-Angriff auf die Schajareh-Tayebeh-Grundschule in der iranischen Stadt Minab zum Opfer fielen. Sanar Salari, Fatemeh Rahdar, Maryam Bazarak lauteten einige der Namen der Mädchen. «Trump, Look Them in the Eyes» schrieb die Tehran Times, die Porträtbilder der Verstorbenen auf ihrer Frontseite veröffentlicht hat. A ...