SVP-Präsident Toni Brunner hat gut lachen. Seine Partei konnte am Wahlwochenende einen historischen Sieg feiern. Die sieben Millionen schwere SVP-Kriegskasse hat Früchte getragen im teuersten Wahlkampf der Schweizer Geschichte. Doch es sind nicht nur die finanziellen Mittel der Parteien, die immens waren – auch die Kandidaten selber haben hohe Summen in ihre persönlichen Kampagnen eingeschossen: Im Schnitt flossen zwischen 10 000 und 100 000 Franken aus der eigenen Tasche in den Wahlkampf, wie Nationalratskandidaten bestätigen.
In gewissen Kantonen lohnt es sich für amtierende National- und Ständeräte, hohe Summen aufzuwenden. Toni Brunner aus Ebnat-Kappel etwa kann seine private ...