Er war ein Mann, den man mochte als Mann. Schnelle Autos, schwere Motorräder und das passende Zubehör waren für ihn mehr als eine Freizeitbeschäftigung oder der Ausdruck einer Midlife-Crisis, es war sein Lebensentwurf. Und seine geschäftliche Grundlage – M. war kein Autoposer oder Rocker, sondern ein Unternehmer. Er handelte mit Lederjacken, Gürteln, Helmen et cetera. Aber nicht irgendwelchen, die man auch im Moto-Shop eines Einkaufszentrums findet, sondern mit Jacken aus Känguruleder, handbemalten Gürteln, stilvollen Helmen im Vintage-Look. Sein Laden lag an der Goldküste des Zürichsees, zu seinen Kunden zählten Männer mit Namen, die man kennt.
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