Sein Name trägt das Heilige und die Tradition in sich, Santiago Calatrava baut aber federleicht und futuristisch. Kürzlich hat er einen neuen Bahnhof im belgischen Mons eingeweiht, noch dieses Jahr folgt die Eröffnung seines «Hauses zum Falken» am Zürcher Bahnhof Stadelhofen. Mit Letzterem gelang dem gebürtigen Spanier vor dreissig Jahren der Anschluss an die Spitzenarchitektur. «Es ist wohl keine Branche global so eng vernetzt wie jene der Eisenbahn. Wenn Sie hier etwas machen, dann weiss die ganze Welt Bescheid», sagt Calatrava. Seither hat er sieben Bahnhöfe gebaut, Dutzende von Brücken, aber auch Kirchen und Museen.
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