48-Stunden-Deadline verschoben? Trump bezeichnet iranische Führung als «verrückte Bastarde» und droht mit Vergeltung am Dienstag
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

48-Stunden-Deadline verschoben? Trump bezeichnet iranische Führung als «verrückte Bastarde» und droht mit Vergeltung am Dienstag

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
48-Stunden-Deadline verschoben? Trump bezeichnet iranische Führung als «verrückte Bastarde» und droht mit Vergeltung am Dienstag
48-Stunden-Deadline verschoben? Trump bezeichnet iranische Führung als «verrückte Bastarde» und droht mit Vergeltung am Dienstag
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Präsident Donald Trump hat das Ultimatum an den Iran zur Öffnung der Strasse von Hormus mutmasslich bis Dienstag verlängert und verschärft damit den Druck im eskalierenden Konflikt. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte er dazu lediglich den Hinweis: «Dienstag, 20.00 Uhr».

Alex Brandon/AP Photo/Keystone
Donald Trump spricht im Weissen Haus über den Konflikt mit dem Iran
Alex Brandon/AP Photo/Keystone

Zuvor hatte Trump am Samstag erklärt, Teheran habe 48 Stunden Zeit, um die wichtige Meerenge wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Sollte dies nicht geschehen, drohten weitreichende militärische Konsequenzen. In einem weiteren Onlinebeitrag formulierte er seine Drohung ungewöhnlich scharf: «Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – ihr werdet sehen! Gelobt sei Allah.»

Parallel dazu verschärft sich die Lage auf iranischer Seite. Ein enger Vertrauter der Führung in Teheran brachte eine Ausweitung der Seeblockade ins Spiel. Ali Akbar Welajati erklärte mit Blick auf mögliche US-Schritte: «Wenn das Weisse Haus daran denkt, seine dummen Fehler zu wiederholen, wird es schnell erkennen, dass der Fluss von globaler Energie und des Handels mit einem einzigen Signal unterbrochen werden kann.»

Im Zentrum steht die Kontrolle zentraler Handelsrouten. Durch die Strasse von Hormus wird rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gastransports abgewickelt. Die zusätzlich ins Spiel gebrachte Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer ist für etwa zwölf Prozent des Welthandels relevant. Eine gleichzeitige Blockade beider Engpässe hätte unmittelbare Folgen für Energiepreise, Lieferketten und die globale Schifffahrt.

Begleitet wird der Konflikt von anhaltenden militärischen Aktionen. Raketenangriffe, Drohneneinsätze und Luftschläge prägen die Lage in mehreren Ländern der Region. Die verlängerte Frist deutet darauf hin, dass beide Seiten Zeit gewinnen – oder sich auf eine weitere Eskalation vorbereiten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.