Fünfzig Frauen um Luisa Neubauer mischen sich in Stadtbild-Debatte ein: Was fordern sie?
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Fünfzig Frauen um Luisa Neubauer mischen sich in Stadtbild-Debatte ein: Was fordern sie?

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Fünfzig Frauen um Luisa Neubauer mischen sich in Stadtbild-Debatte ein: Was fordern sie?
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Ist noch nicht alles verloren?

Während es links von Friedrich Merz überschnappende Entrüstung gibt, weil der Mann «Stadtbild» und «Töchter» gesagt hat und das ja nur Rassismus sein kann, bekommt er nun aus unerwarteter Richtung Zuspruch. Um Luisa Neubauer haben sich fünfzig Frauen «aus Kunst, Wissenschaft, Politik» in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gewandt und ihn gebeten, sich verstärkt für den Schutz und die Sicherheit von Frauen einzusetzen. Also mal keine Krawallschwestern?

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12470462 German climate activist Luisa Neubauer speaks during a rally in front of the Christian Democratic Union (CDU) headquarters in Berlin, Germany, 21 October 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Nun ja. Irgendwie doch: «Die Unterzeichnerinnen beklagen, dass in der ‹Stadtbild›-Debatte Betroffene von Sexismus und Opfer von Rassismus gegeneinander ausgespielt würden. Sie werfen dem Kanzler vor, dass es Merz nicht so sehr um ‹die Töchter› gehe; dass er die Gefährdungslage von Frauen zum Vorwand nehme, um Ressentiments zu schüren.»

Und dann folgt all das, was mit dem Stadtbild, wie man es etwa an Bahnhöfen beobachten kann, wenig zu tun hat. Es sind teils vernünftige, teils die üblichen Forderungen: von besserer Strafverfolgung bei sexualisierter und häuslicher Gewalt (Stadtbild?) über die Anerkennung rassistisch motivierter Gewalt (Stadtbild?) bis zur Reform des Abtreibungsgesetzes.

Immer weiter so. Alle Augen zu. Bloss nicht aussprechen, was in unseren Städten überdeutlich zu sehen ist: Es sind junge Männer aus anderen Kulturen, die nicht nur Frauen hierzulande das Leben schwermachen.

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