Der alte Dealer: Donald Trump ist heute Morgen aufgestanden und hat als Erstes mal eine Nachricht über seinen eigenen Social-Media-Dienst abgesetzt.
Die geht so: «Die Europäische Union, die in erster Linie gegründet wurde, um die USA auszunutzen, ist sehr schwierig zu handhaben», schreibt der US-Präsident. «Unsere Gespräche mit ihnen führen zu nichts.»
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Deswegen plädiere er für Zölle von 50 Prozent auf Waren aus der Europäischen Union ab dem 1. Juni. Er packte dann noch seine schon bekannte Leier über «mächtige Handelsbarrieren, Mehrwertsteuern und absurde Unternehmensstrafen» aus. Die Börse zuckte, deutsche und europäische Aktienindizes rauschten nach unten, und natürlich waren auch Anleger in US-Werte nervös.
Müsst ihr nicht, rufen wir ihnen hier zu. Der US-Präsident hat bisher nichts gemacht, was den Interessen seines Landes dauerhaft geschadet hätte. Seine Bibel heisst wie sein eigenes Buch: «The Art of the Deal». Zitat daraus: «Ich setze mir sehr hohe Ziele, und dann arbeite ich einfach weiter und weiter und weiter, bis ich das erreicht habe, was ich will.»
Trump will vorteilhaftere Handelsbedingungen für die USA. Daran arbeitet er. Seine Forderung von heute ist nicht sein letztes Wort, weil er damit keinen Vorteil für die USA erreicht. Er wird weiterarbeiten.