7250 Euro im Monat für abgelehnten Asylbewerber: Wer ist Huso B., der seit 2003 nicht mehr in Deutschland sein dürfte?
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7250 Euro im Monat für abgelehnten Asylbewerber: Wer ist Huso B., der seit 2003 nicht mehr in Deutschland sein dürfte?

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7250 Euro im Monat für abgelehnten Asylbewerber: Wer ist Huso B., der seit 2003 nicht mehr in Deutschland sein dürfte?
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Auch auf die Gefahr hin, dass die Frage indiskret erscheint, aber wie viel verdienen Sie als Deutscher? Gerade einmal 2400 bis 2700 Euro beträgt das durchschnittliche Netto-Einkommen in der Bundesrepublik. Nicht zu vergessen, dass hiervon alle Lebenshaltungskosten wie Miete, Kita-Gebühren für die Kinder und anderes selbst getragen werden müssen. Ohne ein zweites Gehalt in der Familie würde man damit kaum über die Runden kommen.

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Dürfte schon seit 23 Jahren nicht mehr in Deutschland sein: Sozialgeld-Empfänger Huso B.
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Huso B. kann darüber vermutlich nur lachen. Der bosnische Staatsbürger, der ursprünglich aus einer Roma-Familie stammt, kassiert monatlich 7250 Euro vom Staat. Das berichtet die Bild-Zeitung. Dabei dürfte Huso B. schon seit 23 Jahren gar nicht mehr in Deutschland sein. Sein Asylantrag wurde 2003 abgelehnt, da Bosnien-Herzegowina als sicheres Herkunftsland gilt. Aber der Mann taucht ab. 2007 soll er erneut abgeschoben werden, aber B. klagt gegen seine Ausweisung. Das Verfahren zieht sich über zwei Jahre. Schliesslich wird die Klage abgelehnt. Dennoch bleibt er in Deutschland.

Obendrein wird der Bosnier ab 2010 mit diversen Betrugsdelikten straffällig. Auch das anscheinend kein Grund, die Abschiebung endlich zu vollziehen. Stattdessen gründet B. eine Familie. Mit seiner Frau und acht (!) Kindern lebt er in einem Asylblock in Köln, wo er nicht einmal Miete zahlen muss. Dennoch erhält er vom Staat für sich, seine Frau und die acht Kinder über 87.000 Euro Sozialleistungen im Jahr. Die Kinder bringen Huso B. nicht nur Geld, sondern dienen auch als Absicherung. Weil man ihn sonst von seinen Kindern trennen müsste, wird Huso B. weiterhin nicht abgeschoben.

Zum Vergleich: Ein deutsches Paar, bei dem beide Ehepartner arbeiten gehen, kommt mit acht Kindern auf gerade einmal 6568 Euro im Monat. Es hat also weniger Geld in der Tasche als ein Ausländer, der nie in das System eingezahlt hat und eigentlich gar nicht hier sein dürfte. Zudem müssen sie, wie bereits erwähnt, alle Kosten für ihr Leben selbst tragen, während Sozialhilfe-Empfänger von Klassenfahrten über Nachhilfe für die Kinder bis zu Schulessen und Co. alles bezahlt bekommen. Um Ende des Monats genauso viel Geld wie Huso B. zur Verfügung zu haben, müsste das Nettoeinkommen bei über 13.000 bis 15.000 Euro liegen. Und nun fragen Sie sich einmal, wer das in Deutschland noch verdient.

Dazu kommt, dass es als unwahrscheinlich erscheint, dass eine Mutter mit acht Kindern Vollzeit arbeiten geht. Folglich müsste der Vater noch deutlich mehr verdienen, um seine Familie ernähren zu können. Alles Dinge, über die sich der kriminelle Bosnier keine Gedanken machen muss.

Ein solches System ist langfristig zum Scheitern verurteilt. Es bestraft die Fleissigen, die sich kaum mehr Kinder leisten können, und finanziert das kinderreiche Lebensmodell der Faulen, die nie einen positiven Beitrag zu dieser Gesellschaft leisten werden. Obendrein zeigt sich erneut, dass der deutsche Staat nicht in der Lage ist, geltendes Recht durchzusetzen und Menschen zurückzuführen, die nicht hier sein dürften. Daraus müsste zwingend die Konsequenz folgen, dass man so gut wie niemanden mehr ins Land lässt. Stattdessen sind die deutschen Grenzen nach wie vor offen wie Scheunentore.

Wer den eigenen Bürgern so ins Gesicht spuckt, sollte eigentlich ganz vorsichtig mit Aussagen zur hiesigen Arbeitsmoral oder zu vielen Krankentagen sein. Der sollte weder über Leistungsstreichungen für die arbeitende Bevölkerung noch über Beitrags- und Steuererhöhungen nachdenken, sondern endlich einmal damit anfangen, geltendes Recht durchzusetzen und Sozialleistungen für Ausländer zu streichen.

Der deutsche Bürger ist kein Arbeitssklave für kriminelle Schmarotzer aus aller Welt.

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