An das US-Verteidigungsministerium flossen 474 Millionen Franken, 317 Millionen Franken bekam General Dynamics European Land Systems (früher Mowag), 186 Millionen gingen an den Rüstungskonzern BAE Systems, 81 respektive 72 Millionen erhielten die Asylorganisationen ORS und AOZ und 30 Millionen landeten bei Microsoft.
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Bundesberner Ämter gaben im vergangenen Jahr insgesamt 7,8 Milliarden Franken für Dienstleistungen, Gutachten, Berateraufträge und zahlreiche sonstigen Güter aus.
Das zeigt der Bericht zum Beschaffungscontrolling der Bundesverwaltung 2024, der jüngst erschienen ist und alle Geldflüsse der Behörden von mehr als 50.000 Franken registriert.
Seit das Controlling in der heutigen Form erfasst wird, haben die einzelnen Departemente noch nie solch hohe Summen ausgegeben. 2015 etwa wiesen die Beschaffungen noch einen Wert von 5,6 Milliarden Franken auf. Seither fliessen immer mehr Steuergelder in alle Richtungen.
Ob die Investitionen im Interesse des Landes investiert sind, steht auf einem anderen Blatt Papier. Der Umgang mit dem hart erarbeiteten Geld der Bürger jedenfalls wird in Bern immer lockerer.