Abschiedsmail wird öffentlich: Von Pete Hegseth entlassener US-General fordert klare Führung im Militär
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Abschiedsmail wird öffentlich: Von Pete Hegseth entlassener US-General fordert klare Führung im Militär

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Der Stabschef des US-Heeres, General Randy George, ist nach internen Differenzen mit sofortiger Wirkung aus dem Amt ausgeschieden und hat sich in einer Abschiedsmail an die Führungsebene gewandt. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte auf der Plattform X, George trete «mit sofortiger Wirkung» zurück.

Jim Lo Scalzo/EPA/Keystone
General Randy George, ehemaliger Stabschef des US-Heeres
Jim Lo Scalzo/EPA/Keystone

Ein offizieller Grund für den Abgang wurde weder vom Pentagon noch von Verteidigungsminister Pete Hegseth genannt. Nach Angaben von CBS News soll Hegseth den General zum Rücktritt aufgefordert haben; ein Beamter bestätigte dies gegenüber der DPA. Andere US-Medien sprechen von einer Entlassung. In der öffentlich gewordenen E-Mail schrieb George, US-Soldaten verdienten «mutige und charakterstarke Führungskräfte». Er bezeichnete die Truppe als «die besten der Welt» und betonte, sie brauche «eine harte Ausbildung und mutige, charakterstarke Führungskräfte», um auf dem modernen Schlachtfeld zu bestehen.

Die Nachricht richtete sich laut Bericht an hochrangige Pentagon-Beamte sowie Generäle und Offiziere seines Stabes. George zeigte sich überzeugt, dass die Führung innovativ bleiben und bürokratische Hürden überwinden werde, «um unseren Soldaten das zu geben, was sie brauchen, um auf dem modernen Schlachtfeld zu siegen».

Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase erhöhter militärischer Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt mit dem Iran. Hegseth treibt seit Monaten einen umfassenden Umbau der militärischen Führung voran. Neben George wurden gleichzeitig weitere Generäle entlassen, darunter der Chef der Militärseelsorge sowie ein Kommandeur für Ausbildung und Transformation. Insgesamt hat der Minister bereits mehr als ein Dutzend hochrangige Militärs ausgetauscht.

George war 2023 nominiert worden und hätte regulär bis 2027 im Amt bleiben sollen. Übergangsweise übernimmt nun sein Stellvertreter Christopher LaNeve die Führung des Heeres.

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