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Die Weltwoche

Es ist Mittwoch, 10. Dezember, guten Morgen, herzlich willkommen im Adventskalender. Heute mit einem Gast, einem der ganz grossen Rockmusiker der Schweiz, Bassist, Produzent, Songwriter. Gründungsmitglied der erfolgreichsten Hardrock-Band, die die Schweiz je hervorgebracht hat. Krokus, die Band, die es in die amerikanischen Charts geschafft hat. Die Band, die Millionen von Alben verkaufte, damals als es noch Alben gab. Unser Gast war von Anfang an mit dabei, damals als die Band noch durch die Soloturner-Nachtclubs tingelte und ein paar hundert Franken zugesteckt bekam. Er formte den Sound von Krokus, verpasste der Band den härteren, aggressiven Musikstil. den die Fans so lieben. Ohne ihn hätte es den weltweiten Krokusboom nie gegeben. Ladies and Gentlemen, welcome to Chris von Rohr. Und wir verdanken ihm eine Lebensweisheit, welche im Jahr 2004 zum Wort des Jahres erkoren wurde. Mehr Dreck. Mehr Dreck? Nur gerade zwei Wörter. Aber in diesen zwei Wörtern steckt eine ewige Wahrheit, nämlich, dass das Leben auch dreckig sein kann. nicht immer nur clean ist. Klar, man kann alles zudecken, den Dreck unter den Teppich wischen, man kann über alles einen Zuckerguss legen, das sieht dann alles wunderbar aus, nur es ist eben nicht mehr unser Leben, es ist nicht mehr die Wahrheit, nicht mehr die Wirklichkeit. Das echte Leben ist dreckig, fragwürdig, rau, dreckige Hände, das kriegt jeder, der zupackt im Leben und nicht nur zuschaut. Aber fragen wir doch den Meister selbst. Chris, was bedeutet mehr Dreck? «Mehr Dreck im Leben ist ungeschminkt, geradeaus zu sagen, was man denkt. Und nicht zu viel polieren und nur darüber küschen.» Okay, Chris, das leuchtet ein. Ungeschminkt und gerade heraus, das bedeutet mehr Dreck. Jetzt erklär uns aber noch, was hat denn das mit Rock'n'Roll zu tun? «Rock'n'Roll in Musik ist ehrlicher, handgemachter, raucher Sound. Stones, ACDC, Joe Cocker.» «Das hätte Dreck, wenn ich suche.» Danke. Da habt ihr's, liebe Adventskalender-Community. Vom Meister persönlich, der steil passt zum heutigen Tagestipp. Mehr Dreck, mehr Dreck. Nimm das Leben, wie es ist. Sei authentisch. Kein Zuckerguss drüber, kein Schönreden. Mehr Dreck, das gehört zum Leben. Der Dreck macht das Leben nicht hässlich, sondern ehrlich. Und ein ehrliches Leben ist immer ein besseres Leben. Aber Chris wollte noch was sagen. Und es gibt auch noch mehr Glück, das heisst, die kleinen Sachen, die das Leben offeriert, abfeiern und die grossen dankbar annehmen. Da ist die Anleitung dazu, Amigos, Amigas. Danke, Amigo. Und hier meine Lieblingsstelle in deinem Buch. Was ich mir wünsche, mehr Selbstliebe für jeden von uns und mehr Liebe für Andersdenkende und Alleingelassene. Mehr Glück vom Chris von Rohr. Soviel für heute. Als ich bei Chris zu Besuch war, hat er sich am Schluss noch ans Klavier gesetzt und er spielt uns jetzt eine kleine weihnachtliche Melodie zur Einstimmung. Wir sehen uns wieder morgen. Bis dann, alles Gute, einen authentischen Tag und auf Wiedersehen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die gö

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Adventskalender – 10. Dezember

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