US-Präsident Donald Trump zeigt sich laut Weisssem Haus zunehmend ungeduldig über die schleppenden Fortschritte bei der Suche nach einem Ende des Ukraine-Kriegs. «Der Präsident ist äusserst frustriert über beide Seiten dieses Krieges», sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt in Washington. Gespräche, die nur um ihrer selbst willen geführt würden, lehne er ab. «Er will keine weiteren Gespräche mehr», so Leavitt. Trump fordere konkrete «Taten»: «Er will, dass dieser Krieg zu Ende geht.»
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Die Aussagen signalisieren eine Distanzierung von den bisherigen diplomatischen Formaten, an denen die USA beteiligt waren. Erst vor drei Wochen hatte die US-Regierung einen Friedensplan vorgelegt, der zunächst als Moskau-freundlich galt. Auf Druck der Ukraine und mehrerer EU-Staaten wurde dieser jedoch in wesentlichen Punkten überarbeitet. Eine neue Fassung wurde nun aus Kiew nach Washington geschickt – ob sie den Präsidenten überzeugt, bleibt offen.
Leavitt äusserte sich zurückhaltend zur künftigen Rolle der USA in weiteren Verhandlungen: «Wenn wir das Gefühl haben, dass diese Treffen die Zeit der Vereinigten Staaten an diesem Wochenende wert sind, dann werden wir einen Vertreter entsenden.»