AfD-Chefin Weidel kritisiert die Russland-Reise ihrer Parteifreunde – ohne den Kreml zum Feind zu erklären. Ein Balanceakt
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

AfD-Chefin Weidel kritisiert die Russland-Reise ihrer Parteifreunde – ohne den Kreml zum Feind zu erklären. Ein Balanceakt

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
AfD-Chefin Weidel kritisiert die Russland-Reise ihrer Parteifreunde – ohne den Kreml zum Feind zu erklären. Ein Balanceakt
AfD-Chefin Weidel kritisiert die Russland-Reise ihrer Parteifreunde – ohne den Kreml zum Feind zu erklären. Ein Balanceakt
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

AfD-Chefin Alice Weidel hat ihre Truppe zurückgepfiffen, nachdem ein paar ihrer Parteifreunde beim Versuch, das Verhältnis zu Moskau zu definieren, Anbiederung an Putin mit gesundem Menschenverstand verwechselt haben. Deren Reise nach Russland sieht sie kritisch: «Ich selbst würde dort nicht hinreisen … Ich weiss nicht, was letztlich das Ergebnis sein soll.»

ELISA SCHU / KEYSTONE
AfD-Chefin Weidel kritisiert die Russland-Reise ihrer Parteifreunde – ohne den Kreml zum Feind zu erklären. Ein Balanceakt
ELISA SCHU / KEYSTONE

Das ist bemerkenswert. Denn auch Weidel, sonst die Glasklare unter den 1deutschen Politikern, gerät ins Taktieren. Sie laviert zwischen zwei Welten: Hier die Partei, deren Basis sich nach einer starken Hand sehnt – die sie wahlweise in Moskau, Budapest oder in der eigenen Chatgruppe sucht. Dort die Aussicht auf Macht – und die leise Erkenntnis, dass man die in Deutschland nur bekommt, wenn man nicht völlig unberührbar bleibt.

Weidel will Staatsfrau sein, ohne die Rebellin zu verraten. Sie will Distanz zu Putin, ohne Russland zum Feind zu erklären. Sie will deutsche Interessen vertreten, ohne gleich als Kreml-Agentin zu gelten. Sie entwirft eine Choreografie zwischen Anpassung und Provokation. In einer Partei, in der viele lieber den Schulterschluss mit Moskau suchen als mit der Realität, ist das vielleicht schon Staatskunst.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.