AfD scheitert in Brandenburg – SPD verliert Macht in Potsdam nach 35 Jahren
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AfD scheitert in Brandenburg – SPD verliert Macht in Potsdam nach 35 Jahren

Die AfD hat bei den Bürgermeister-Stichwahlen in Brandenburg in keiner der beteiligten Kommunen ein Amt erringen können. Gleichzeitig verlor die SPD erstmals seit 1990 die Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt Potsdam, wie Apollo News berichtet. Dort setzte sich die Parteilose Noosha Aubel mit 72,9 Prozent deutlich gegen ihren SPD-Konkurrenten Severin Fischer durch. Bereits im ersten Wahlgang hatte sie mit 34 Prozent die Spitzenposition eingenommen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 42 Prozent.

PATRICK PLEUL / KEYSTONE
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PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Auch in weiteren brandenburgischen Städten unterlagen die AfD-Kandidaten. In Frankfurt (Oder) verlor Wilko Möller mit 30,2 Prozent gegen Axel Strasser, der von allen im Stadtparlament vertretenen Parteien unterstützt wurde und auf 69,8 Prozent kam. Strasser hatte schon in der ersten Runde leicht geführt und profitierte in der Stichwahl von einem parteiübergreifenden Schulterschluss gegen die AfD.

In Eisenhüttenstadt musste sich der AfD-Kandidat Maik Diepold mit 43 Prozent dem ebenfalls parteilosen, aber von der SPD unterstützten Marko Henkel geschlagen geben. Auch in Wriezen blieb die AfD chancenlos: Der amtierende CDU-Bürgermeister Karsten Ilm siegte mit 71,4 Prozent gegen Thomas Knels (AfD). In allen Fällen lag die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent.

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