AfD zeigt Kulturstaatsminister Weimer an. Vorwurf: Verdacht auf Korruption
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

AfD zeigt Kulturstaatsminister Weimer an. Vorwurf: Verdacht auf Korruption

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
AfD zeigt Kulturstaatsminister Weimer an. Vorwurf: Verdacht auf Korruption
AfD zeigt Kulturstaatsminister Weimer an. Vorwurf: Verdacht auf Korruption
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming hat Strafanzeige gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gestellt. Der Vorwurf: Anfangsverdacht auf Vorteilsannahme und mögliche Korruption. Das berichtet die Zeitung Junge Freiheit.

Konkret geht es um Sponsoringpakete, die auf dem von der Weimer Media Group organisierten Gipfel am Tegernsee angeboten wurden. Für bis zu 80.000 Euro sollten Unternehmen exklusive Zugänge zu Regierungsmitgliedern erhalten. Die Firma gehört zu gleichen Teilen Wolfram Weimer und seiner Ehefrau.

NIKLAS GRAEBER / KEYSTONE
AfD zeigt Kulturstaatsminister Weimer an. Vorwurf: Verdacht auf Korruption
NIKLAS GRAEBER / KEYSTONE

Die Anzeige bleibt nicht der einzige Schritt. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert zusätzlich den Rücktritt Weimers. Ein entsprechender Antrag im Bundestag ist angekündigt. Darin heisst es, bereits der «blosse Anschein käuflicher Nähe zur Bundesregierung» untergrabe das Vertrauen der Bürger in die demokratischen Institutionen, so die Junge Freiheit. Besonders brisant: In Werbematerialien der Weimer Media Group sei offen mit «Einfluss auf politische Entscheidungsträger» geworben worden.

Aus Sicht der AfD vermittelt Weimer ein Geschäftsmodell, in dem politische Nähe als Ware gehandelt wird. Die Fraktion fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, «umgehend Konsequenzen» zu ziehen und den Kulturstaatsminister zu entlassen.

Weimer selbst weist alle Vorwürfe zurück. Auch Kanzler Friedrich Merz unterstützt seinen Kulturstaatsminister.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.