Aktivistenstreich im Pariser Louvre: Britisches Kollektiv platziert gerahmtes Bild von Ex-Prinz Andrews Verhaftung
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Aktivistenstreich im Pariser Louvre: Britisches Kollektiv platziert gerahmtes Bild von Ex-Prinz Andrews Verhaftung

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Aktivistenstreich im Pariser Louvre: Britisches Kollektiv platziert gerahmtes Bild von Ex-Prinz Andrews Verhaftung
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Aktivisten haben im Pariser Louvre ein Foto von Andrew Mountbatten-Windsor aufgehängt, das ihn nach seiner Festnahme beim Verlassen einer Polizeistation zeigt. Die britische Kampagnengruppe «Everyone Hates Elon» bestätigte laut Guardian, sie habe das Bild am Sonntag in der Galerie angebracht. Das Kollektiv, das sich dem Kampf gegen «Milliardäre und ihre Politikerfreunde» verschrieben hat, schrieb in einem Beitrag in den sozialen Medien: «Wir haben genug von obszön reichen, mächtigen Männern, die glauben, sie könnten einfach tun, was sie wollen.» Mit der Aktion im Louvre wollte das Kollektiv dem ehemaligen Prinzen Andrew zeigen, «wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird».

Instagram/@everyonehateselon_
Gerahmtes Bild des Ex-Prinzen Andrews im Pariser Louvre.
Instagram/@everyonehateselon_

Das Foto, aufgenommen vom Reuters-Fotografen Phil Noble, zeigt den früheren Prinzen zusammengesunken auf dem Rücksitz eines Range Rover nach seiner Verhaftung am Donnerstag auf dem Anwesen Sandringham. Mountbatten-Windsor verbrachte anschliessend elf Stunden in Polizeigewahrsam in Aylsham, Norfolk. Die Aktivisten platzierten unter dem im Louvre befestigten Rahmen eine Karte mit der Aufschrift «He’s Sweating Now» (jetzt schwitzt er) und der Jahreszahl 2026.

Mountbatten-Windsor, der frühere Duke of York, wurde an seinem 66. Geburtstag unter dem Verdacht des Fehlverhaltens im öffentlichen Amt festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, zwischen 2001 und 2011 als Handelsgesandter vertrauliche Regierungsinformationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. Im Januar veröffentlichte E-Mails des US-Justizministeriums sollen entsprechende Berichte über offizielle Besuche enthalten. Mountbatten-Windsor war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, hat jedoch früheres Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein bestritten.

Polizeidurchsuchungen von Mountbatten-Windsors ehemaligem Wohnsitz in Windsor dauern an. Politisch wird inzwischen über eine mögliche richterliche Untersuchung seiner Verbindungen zu Epstein diskutiert.

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