Aleksandar Vucic über die drohende Eskalation im Ukraine-Krieg: «Wer glaubt, Putin würde diese mächtigen Waffen nicht einsetzen, der täuscht sich.»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Aleksandar Vucic über die drohende Eskalation im Ukraine-Krieg: «Wer glaubt, Putin würde diese mächtigen Waffen nicht einsetzen, der täuscht sich.»

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sieht in der Amtsübernahme Donald Trumps als US-Präsident eine Chance für Fortschritte im Ukraine-Krieg. In einem Interview mit dem Handesblatt sagte Vucic: «Ich glaube daran, dass wir mit Donald Trump näher an einen Frieden kommen. Dies wäre auch sehr wichtig für Europa und Deutschland, das nicht daran interessiert ist, in einen Krieg hineingezogen zu werden. Wir in Serbien auch nicht.»

Foto © Gerry Nitsch
Aleksandar Vucic über die drohende Eskalation im Ukraine-Krieg: «Wer glaubt, Putin würde diese mächtigen Waffen nicht einsetzen, der täuscht sich.»
Foto © Gerry Nitsch

Vucic betonte, dass Europa einen rationaleren Ansatz im Umgang mit dem Krieg brauche: «Wir hören täglich, dass die Ukraine unbedingt gewinnen müsse. Aber handelt Europa auch so? Nein.» Er verwies auf die wachsenden globalen Herausforderungen für Europa und kritisierte, dass die politische Handlungsfähigkeit auf dem Kontinent nachlasse.

Laut Vucic ist eine Vermittlung durch China denkbar. In einem Gespräch mit Präsident Xi Jinping habe dieser ihm gesagt: «Nichts wird sich bis Januar bewegen. Danach könnten Verhandlungen stattfinden.»

Der serbische Präsident warnte jedoch vor einer möglichen Eskalation: «Ich meine eine weitere Eskalation, in der Russland auf den Beschuss mit westlichen Raketensystemen reagiert. Wer glaubt, Putin würde diese mächtigen Waffen nicht einsetzen, der täuscht sich.»

Vucic bezeichnete die Ukraine, Russland und Europa als die grössten Verlierer des Konflikts, während die USA und China profitieren würden. «Der eine stärkt seine Position auf dem Energiemarkt, und China hat nun eine klare Vorstellung davon bekommen, wie jedes einzelne westliche Land auf Aggressionen reagiert.»

Zur strategischen Partnerschaft mit Deutschland im Bereich Lithium erklärte Vucic, das Projekt mache Fortschritte. «Deutschland wird das einzige Land sein, das wir direkt mit Lithium beliefern werden.» Damit wolle man Europas Abhängigkeit von Importen aus anderen Weltregionen reduzieren.

Vucic war Anfang Dezember zu Gast im Zürcher Hotel Dolder Grand bei der jährlichen «Zürcher Rede» der Weltwoche. Im Gespräch mit Verleger und Chefredaktor Roger Köppel stellte Vucic die Position Serbiens im Ukraine-Konflikt klar.

Die ganze Veranstaltung sehen Sie hier:

YouTube player
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.