«Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten»: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Iran kurzfristig wieder aus
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten»: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Iran kurzfristig wieder aus

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten»: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Iran kurzfristig wieder aus
«Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten»: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Iran kurzfristig wieder aus
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat ihre Einladung an Vertreter der iranischen Regierung zurückgezogen – nur wenige Wochen nach deren erstmaliger Aussprache. Grund ist laut Handelsblatt das brutale Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten im eigenen Land. Die MSC sehe unter diesen Umständen «die Voraussetzungen für einen gelingenden Dialog nicht gegeben», heisst es aus Konferenzkreisen.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
ARCHIV - 11
KAY NIETFELD / KEYSTONE

Ein Sprecher der Konferenz erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, man habe ursprünglich einige Regierungsvertreter eingeladen, diese Einladungen aber angesichts der aktuellen Lage «nicht aufrechterhalten». Zuvor hatte bereits das Auswärtige Amt von einer Teilnahme abgeraten. Eine Sprecherin betonte in Berlin, eine Einladung sei «angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten» unangebracht.

Die Proteste im Iran entzündeten sich unter anderem an einer schweren Wirtschaftskrise, rasant steigender Inflation und wachsender Unzufriedenheit mit dem Regime. Sicherheitskräfte gingen massiv gegen Demonstrierende vor, laut Berichten kamen dabei Tausende ums Leben.

Das sicherheitspolitische Spitzentreffen findet vom 13. bis zum 15. Februar im «Bayerischen Hof» in München statt. Ob iranische Exiloppositionelle wie im Vorjahr erneut teilnehmen dürfen, liess die MSC bislang offen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.