Auch an Pfingsten ist SRF voll «woke». Eine Religions-Redaktorin beklagt sich darüber, dass es für Gott nur männliche Bezeichnungen gibt
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Auch an Pfingsten ist SRF voll «woke». Eine Religions-Redaktorin beklagt sich darüber, dass es für Gott nur männliche Bezeichnungen gibt

Die Sendung «Stichwort Religion» auf Radio SRF 1 ist wie gemacht für einen hohen kirchlichen Feiertag wie Pfingsten. In drei Minuten wird dort Wissenswertes rund um Kirche und Glauben vermittelt.

Am Pfingstsonntag erfuhr man allerdings nur sehr wenig über den Anlass an sich und was eigentlich gefeiert wird. Stattdessen erhielten die Hörer eine Lektion in Sachen feministische Theologie.

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
View on the roof of the building of the Swiss Radio and Television SRF with the broadcasting station of the television program «Meteo Schweiz», in the former industrial area Leutschenbach, pictured in Zurich, Switzerland, on January 17, 2018
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Dorothee Adrian, Fachredaktorin Religion, sprach über die «Ruach». Das hebräische Wort bedeutet «bewegte Luft» oder im übertragenen Sinn «Geist». In der Bibel umschreibt es die Entstehung des Lebens.

Oder in den Worten von Dorothee Adrian: Der Begriff stehe für «die gute Geistin Gottes». Denn das Wort ist weiblich.

Heute aber sei in Bezug auf Gott immer die Rede von dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. «Fällt ihnen etwas auf? Drei männliche Formen hören wir da», klagte die Sprecherin ins Mikrofon, «wo ist sie hin, die Ruach?»

Gott sei weder männlich noch weiblich, aber durch die Sprache sei unsere Vorstellung von ihm «patriarchalisch geprägt». Das würden feministische Theologinnen schon lange kritisieren.

Wer auf besinnliche Worte zu Pfingsten hoffte, ging leer aus. Stattdessen gab es eine Empfehlung für die Umbenennung von Gott. Und wir haben ein neues Wort gelernt: «Geistin». Das kennt übrigens nicht mal der Duden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.