Auf ihrem Parteitag zementierte die CDU die Brandmauer, während sich die Bürger eine Koalition mit der AfD wünschen
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Auf ihrem Parteitag zementierte die CDU die Brandmauer, während sich die Bürger eine Koalition mit der AfD wünschen

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Auf ihrem Parteitag zementierte die CDU die Brandmauer, während sich die Bürger eine Koalition mit der AfD wünschen
Auf ihrem Parteitag zementierte die CDU die Brandmauer, während sich die Bürger eine Koalition mit der AfD wünschen
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Von Franz-Josef Strauss stammt der Spruch: «Es sind die schlechtesten Früchte nicht, in die die Wespen beissen.» Das war seine Art zu sagen: «Viel Feind, viel Ehr.»

Diesen Ehrentitel trägt nun die AfD, zumal seit dem CDU-Parteitag, auf dem sich die ehemals bürgerliche Partei nach Strich und Faden an ihren politischen Erben abgearbeitet hat.

Kay Nietfeld/DPA/Keystone
Kanzler Friedrich Merz und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am CDU-Parteitag.
Kay Nietfeld/DPA/Keystone

Die Redner übertrafen sich an Schmähungen. CSU-Söder lotete gar neue misogyne Tiefen aus, indem er AfD-Chefin Alice Weidel persönlich als «sehr böse, eiskalt» beleidigte.

Zudem machte die CDU den Grünen den Titel der Steuer- und Verbotspartei streitig – sei es mit Abgaben auf zuckrige Getränke, sei es mit Internetverboten für Kinder.

Sie muss sehr gross sein, die Panik vor der Konkurrenz. Deshalb wird eine neue Lage Ziegel auf die Brandmauer aufgestockt, die Nibelungentreue zur SPD zementiert.

Die Bürger sind da weiter: Zum ersten Mal sähe eine knappe Mehrheit eine Koalition aus Union und AfD als ideale Regierung.

Wenn die Union nicht die Zeichen der Zeit erkennt, bleibt ihr nur Michail Gorbatschows Spruch: «Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.»

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