Aus «radikal-islamistischer Überzeugung»: Jugendlicher in Essen attackiert Lehrerin und Passanten mit Messer
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Aus «radikal-islamistischer Überzeugung»: Jugendlicher in Essen attackiert Lehrerin und Passanten mit Messer

Nach dem Messerangriff auf eine Lehrerin und einen Passanten in Essen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Der mutmassliche Täter, ein Jugendlicher, soll laut Karlsruher Behörde aus einer «radikal-islamistischen Überzeugung heraus» gehandelt haben. Die Tat richtet sich gegen die freiheitliche Gesellschaftsordnung in Deutschland und ist geeignet, «die innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen», wie die Zeit berichtet.

FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE
Aus «radikal-islamistischer Überzeugung»: Jugendlicher in Essen attackiert Lehrerin und Passanten mit Messer
FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE

Zunächst soll der Schüler an einer berufsbildenden Schule in Essen einer Lehrerin in den Bauch gestochen haben. Anschliessend habe er auf der Strasse einen Mann mit einem Messer angegriffen. Beide Opfer wurden schwer verletzt. Der Tatverdächtige habe sich auf der Suche nach weiteren Opfern auch zur Alten Synagoge in Essen begeben, dort aber keine «aus seiner Sicht geeignete Person» angetroffen, teilte die Bundesanwaltschaft mit. In der Nähe des Hauptbahnhofs wurde der mutmassliche Täter von der Polizei angeschossen und dabei schwer verletzt. Er musste auf die Intensivstation eingeliefert werden.

Ein Richter des Amtsgerichts Essen erliess Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Wegen seines Gesundheitszustands wurde dieser erst verzögert verkündet. Der Tatverdächtige wird derzeit im Krankenhaus bewacht. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul weisen sich verdichtende Hinweise auf ein islamistisches Tatmotiv, unter anderem durch Videos und Datenträger.

Wie die Zeit weiter berichtet, war der Jugendliche bereits 2023 polizeilich bekannt – unter anderem wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und des Besitzes kinderpornografischen Materials. Der Staatsschutz hatte ihn bislang nicht im Fokus. Die Zentralstelle für Terrorismusbekämpfung ist ebenfalls in die Ermittlungen eingebunden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.