Ausbruch von Diphtherie in einem Bundesasylzentrum im zürcherischen Embrach. Unsere Asylpolitik gefährdet die Volksgesundheit
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Ausbruch von Diphtherie in einem Bundesasylzentrum im zürcherischen Embrach. Unsere Asylpolitik gefährdet die Volksgesundheit

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Ausbruch von Diphtherie in einem Bundesasylzentrum im zürcherischen Embrach. Unsere Asylpolitik gefährdet die Volksgesundheit
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Wie 20 Minuten berichtet, ist es im Bundesasylzentrum Embrach ZH zu einem Diphtherie-Ausbruch gekommen. Am Montag werden demnach 280 Asylbewerber sowie alle Mitarbeiter getestet. Eigentlich glaubte man, diese sehr gefährliche, durch Tröpfcheninfektion (Sprechen, Husten, Niesen) übertragene, hochinfektiöse Seuche sei durch erfolgreiche Durchimpfung der Bevölkerung hierzulande Geschichte. Diphtherie wird auch durch blosse Berührung («Schmierinfektion») verbreitet.

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Drohnenaufnahme vom Bundesasylzentrum (BAZ) in Embrach, fotografiert am 31
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Die durch ein Bakterium erzeugte «Bräune», «Halsbräune», oft auch «Croup» genannt, galt bis ins 20. Jahrhundert als gefährlicher «Würgeengel der Kinder». Dabei waren längst nicht nur Kinder betroffen. Bei schweren Fällen mit Verschluss der Atemwege muss noch immer ein Luftröhrenschnitt vorgenommen werden. Die Heilungschancen stehen im Allgemeinen gut, es kann aber dennoch zu tödlichen Komplikationen kommen. Die hiesigen Kinder werden standardmässig gegen Diphtherie geimpft, was vor schweren Verläufen schützt.

Die Krankheit ist offenbar im Kanton Zürich ausgebrochen. Der erste Verdachtsfall trat im Bundesasylzentrum in Embrach auf und betrifft laut Informationen, die 20 Minuten vorliegen, eine hospitalisierte Person aus Somalia. Fünf weitere Personen sollen sich in Quarantäne befinden. Dieser Somalier lebt offenbar allerdings nicht mehr im Bundesasylzentrum. Jetzt müssen Hunderte von Personen im Bundesasylzentrum getestet werden.

Der kantonsärztliche Dienst der Zürcher Gesundheitsdirektion koordiniert die Massnahmen. Es soll zu gegebener Zeit informiert werden, ob sich der erste Verdachtsfall und mögliche weitere Fälle bestätigt haben. Eigentlich sollte das sonst so präventionsfreudige Bundesamt für Gesundheit (BAG) Plakate aufhängen und Inserate schalten mit der Warnung: «Das Schweizer Asylwesen kann Ihre Gesundheit gefährden.»

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