Aussendepartement hält Gutachten zur Anerkennung Palästinas geheim
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Aussendepartement hält Gutachten zur Anerkennung Palästinas geheim

Das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat ein völkerrechtliches Gutachten zur staatlichen Anerkennung Palästinas erstellen lassen. Dies berichtet der Sonntagsblick.

Demnach hat die Direktion für Völkerrecht des EDA das Gutachten bereits am 10. Juni erstellt – doch das Dokument bleibt auch nach einer Anfrage des Ringier-Blatts, gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, unter Verschluss.

Aussendepartement hält Gutachten zur Anerkennung Palästinas geheim

Zur Begründung verweist das EDA auf den Schutz der «aussenpolitischen Interessen» und der «freien Willensbildung des Bundesrates». Eine Veröffentlichung könnte demnach die internationalen Beziehungen der Schweiz «wesentlich beeinträchtigen».

Weltweit haben inzwischen knapp 150 Staaten Palästina als Staat anerkannt, weitere wie Frankreich, Grossbritannien und Kanada wollen in den kommenden Tagen nachziehen. In der Schweiz liegt die Entscheidung beim Bundesrat. Bisher hält die Regierung an der Linie fest, eine Anerkennung erst im Rahmen einer Zweistaatenlösung vorzunehmen. «Sie könne in Betracht gezogen werden, wenn konkrete Massnahmen zugunsten dieser Lösung aufgegleist seien», sagte Monika Schmutz Kirgöz, Leiterin der EDA-Abteilung Mittlerer Osten.

Dass das Thema heikel ist, zeigt auch der Druck aus Washington. Die Schweiz verhandelt derzeit über einen Handelsdeal mit den USA. Eine Anerkennung Palästinas könnte das Ergebnis beeinträchtigen – US-Präsident Trump hatte jüngst Kanada nach einem ähnlichen Schritt öffentlich attackiert.

Im Parlament hat der Ständerat eine Genfer Initiative für die Anerkennung Palästinas mit 27 zu 17 Stimmen abgelehnt. Nun ist der Nationalrat am Zug. Gleichzeitig berät die Uno-Generalversammlung in New York über den Konflikt. Sollten weitere Staaten ihre Ankündigungen umsetzen, würden bald vier Fünftel aller Uno-Mitglieder Palästina als Staat anerkennen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.