Bargeld ist Freiheit: Was lange selbstverständlich war, soll nun in die Schweizer Verfassung
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Bargeld ist Freiheit: Was lange selbstverständlich war, soll nun in die Schweizer Verfassung

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Die Initianten des Volksbegehrens «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen und Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» haben den Abstimmungskampf lanciert.

Das Anliegen kommt am 8. März vors Volk. Die Initiative will erreichen, dass jeder überall mit Bargeld bezahlen kann, wer das will. Der Bund soll dafür sorgen, dass genügend Banknoten und Münzen im Umlauf sind. Genauso wichtig: Volk und Stände sollen entscheiden, ob der Franken künftig durch eine andere Währung ersetzt werden darf.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Schweizer Franken in Noten und Muenzen in dieser Illustrationsaufnahme, am Dienstag, 13
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Initiant Richard Koller hält deshalb fest: «Noten und Münzen sind keine technische Frage, sondern eine demokratische – der Bund muss ihre Verfügbarkeit sichern, und über grundlegende Änderungen muss das Volk entscheiden.» Nationalrätin Vroni Thalmann, SVP Kanton Luzern, ergänzt: «Noten und Münzen ermöglichen Menschen, am sozialen Leben mitzumachen – ohne technische Hürden und ohne sich rechtfertigen zu müssen.»

Eigentlich reden wir hier von Selbstverständlichkeiten. Es sagt viel über den Zustand des Landes aus, dass diese Positionen nun in der Verfassung festgeschrieben werden müssen.

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