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Der Veranstalter des Magdeburger Weihnachtsmarkts hatte die Polizei bereits am 29. November auf Sicherheitslücken hingewiesen. Polizeifahrzeuge hätten «teilweise immer wieder an der falschen Position» gestanden, heisst es in einer Mail an die Behörden. Dies berichtet die Volksstimme.
Die Polizei wies die Vorwürfe zurück. «Der Veranstalter ist grundsätzlich für die Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt verantwortlich», sagte ein Sprecher der Bild-Zeitung. Die Fahrzeuge seien strategisch aufgestellt worden, um kurzfristig mobile Sperren errichten zu können.
Ein Sicherheitskonzept der Polizei, das Zufahrten mit mobilen Sperren absichern sollte, wurde laut Berichten bereits am 21. November genehmigt, obwohl es nicht vollständig umgesetzt war. Änderungen führten dazu, dass Zufahrten breiter blieben als geplant. Eine davon nutzte der Täter.