Russland hat die Entsendung von Soldaten aus Deutschland und anderen Nato-Staaten nach Grönland scharf kritisiert. Die Mission «bereitet uns grosse Sorge», erklärte die russische Botschaft in Brüssel. Die Nato verstärke ihre militärische Präsenz «unter dem falschen Vorwand einer wachsenden Bedrohung durch Moskau und Peking». Die Arktis müsse «ein Gebiet des Friedens, des Dialogs und der fairen Zusammenarbeit bleiben», hiess es weiter.
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Zuvor hatten mehrere europäische Länder auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump reagiert, Grönland übernehmen zu wollen. Deutschland, Frankreich, Schweden und Norwegen kündigten an, Soldaten zu einer von Dänemark organisierten Erkundungsmission zu entsenden. Laut Bloomberg soll die Bundeswehr mit dreizehn Soldaten teilnehmen und die europäische Mission anführen. Frankreich bestätigte die Ankunft von fünfzehn Soldaten in Nuuk, der Hauptstadt Grönlands.