Berlin kippt Kopftuch-Verbot für Lehrerinnen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Berlin kippt Kopftuch-Verbot für Lehrerinnen

In Berliner Schulen könnten Lehrerinnen künftig ein islamisches Kopftuch tragen – zumindest wenn der Schulfrieden nicht konkret gefährdet wird. Die schwarz-rote Koalition aus CDU und SPD plant eine Reform des bislang strengen Neutralitätsgesetzes, berichtet die Zeitung Die Welt. Dieses hatte das Tragen religiöser Symbole durch Lehrpersonal bisher pauschal untersagt. Nun soll das Verbot nur noch greifen, wenn nachweisbare Störungen zu erwarten sind.

Female hijab muslim teacher helps school kids to finish they lesson. Selective focus .High quality photo
Female hijab muslim teacher helps school kids to finish they lesson
Female hijab muslim teacher helps school kids to finish they lesson. Selective focus .High quality photo

Die Gesetzesänderung ist Teil eines umfangreichen Pakets, das CDU-Fraktionschef Dirk Stettner und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh kurz vor der Sommerpause im Abgeordnetenhaus präsentiert haben. Weitere Vorhaben betreffen unter anderem eine Ausweitung der Videoüberwachung an kriminalitätsbelasteten Orten wie dem Alexanderplatz, neue Regeln zur Telekommunikationsüberwachung sowie einen verstärkten Schutz von Frauen vor gewalttätigen Partnern.

Auch die umstrittene Ausbildungsplatzumlage steht auf dem Plan. Diese soll greifen, falls bis Jahresende nicht 2000 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden. Die Koalition diskutiert zudem einen Entwurf für ein Vergesellschaftungs-Rahmengesetz – eine Reaktion auf den erfolgreichen Volksentscheid zur Enteignung grosser Wohnungskonzerne im Jahr 2021. Die CDU lehnt eine tatsächliche Umsetzung weiterhin ab. Zudem soll der Berliner Landesmindestlohn künftig nicht unter dem bundesweiten Niveau liegen und sich dessen Entwicklung angleichen. Zulagen und Zuschläge bleiben dabei aussen vor. Die Fraktionsspitzen hatten ihre Vorhaben bei einer Klausur in Nauen abgestimmt. Saleh sprach von einem «grossen Wurf», Stettner kündigte an: «Wir gehen jetzt in die Offensive.» Noch rund ein Jahr bleibt der Koalition bis zur nächsten Abgeordnetenhauswahl im September 2026.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.