Bitcoin hat am 14. Juli wieder ein neues Allzeithoch im US-Dollar erreicht. Zeitweise kostete ein Bitcoin 122.838 US-Dollar. Rekord!
Es gibt vorwiegend zwei Gründe, warum die grösste und älteste Kryptowährung wieder Rekorde bricht.
Erstens das wachsende Interesse von Finanzinstitutionen mit den Spot-Bitcoin-ETFs. US-Investment-Gigant Blackrock liegt dabei ganz vorn mit über 83 Milliarden Dollar oder über 714.000 in Bitcoin verwaltetem Vermögen.
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Dieses steigende Interesse und der kontinuierliche Kaufdruck führten zum Allzeithoch. Zusätzlich sieht man bereits über 164 börsennotierte Unternehmen, welche Bitcoin als strategisches Reservemittel verwenden – und auch hier fleissig kaufen.
Das Interesse ist auch im Kleinen sichtbar: Vorwiegend KMU und Firmen mit robusten Bilanzen sehen immer mehr den Vorteil von Bitcoin als Reservemittel oder Rückstellung.
Etwas anders sieht es bei Privatanlegern aus. Jedoch bin ich mir fast sicher, dass diese auch bald folgen werden und Teil der Preisrally sein werden.
Die Tage, an welchen Bitcoin als Internetgeld oder Technologie für Nerds angesehen wurde, sind vorbei. Wall Street und Institutionen sind nun mit im Boot und zeigen dies auch mit täglichen Käufen und Allokationen in BTC.
Julian Liniger, 31, ist CEO der Bitcoin-Firma Relai.