Die Ems-Chemie-Chefin Magdalena Martullo Blocher legte sich mächtig ins Zeug, um die Bevölkerung über die neuen EU-Verträge zu informieren. Beim Gespräch mit dem früheren SVP-Nationalrat, Generalsekretär und heutigen SVP-Vize-Generalsekretär Peter Keller sind sieben aufschlussreiche Podcasts entstanden. In diesen erklärt sie verständlich für alle und kritisch, welche Wirkung dieses 2228 Seiten lange, fast schon monströse Vertragspaket auf unseren Alltag haben würde.
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Wichtige Themen wie die Zuwanderung und die ausgehandelte Schutzklausel, die sichere Stromversorgung mit der Frage, ob in Zukunft die EU über unsere Wasserkraft verfügen wird, oder die Abkommen im Bereich Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die sich damit beschäftigen, ob wir bei der nächsten Pandemie EU-Massnahmen übernehmen müssen, werden darin ausführlich behandelt.

Den Medien, die sonst jede noch so unwichtige Story zur grossen Schlagzeile stemmen, sind diese über zwei Stunden Informationsmaterial, in denen SVP-Nationalrätin Martullo-Blocher bei den EU-Verträgen für Transparenz sorgt, keine Zeile wert. Die Zeitung Blick aus dem Hause Ringier macht sich stattdessen lieber über diese Informationsoffensive lustig.
Man kann mit der Bündner Nationalrätin einig oder nicht einig sein, aber anschauen sollte man diese Podcasts trotzdem, weil sie dabei das «Kleingedruckte» – oder besser gesagt: die dunkle Seite dieser Verträge unmissverständlich aufzeigen.
Kurz: Nationalrätin Martullo-Blochers «7 Thinking Steps» bieten eine praktische, allgemein verständliche Kurzversion der EU-Verträge – ohne Schönfärberei.
Wer bei der grossen EU-Debatte mitreden will, kommt um diesen Podcast nicht herum.