Brüssel: Zwischen 75.000 und 110.000 Menschen demonstrieren gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Brüssel: Zwischen 75.000 und 110.000 Menschen demonstrieren gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg

Zwischen 75.000 und 110.000 Menschen haben am Sonntag in Brüssel gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen protestiert – laut Organisatoren eine der grössten Demonstrationen in der jüngeren Geschichte Belgiens. Der sogenannte rote Marsch startete am Nordbahnhof und endete im EU-Viertel rund um den Jean-Rey-Platz, berichtet das belgische Onlineportal De Standaard. Mehr als 130 Organisationen, darunter Gewerkschaften, Jugend- und Kulturverbände, beteiligten sich an dem Protest.

FREDERIC SIERAKOWSKI / KEYSTONE
epa12177216 People participate in a protest against Israel's military operations in the Gaza Strip and in support of the Palestinian people in Brussels, Belgium, 15 June 2025
FREDERIC SIERAKOWSKI / KEYSTONE

Die NGO 11.11.11, eine der Hauptorganisatoren, sprach von einer «überwältigenden» Beteiligung. Viele Teilnehmer trugen rote Kleidung als Symbol des Protests gegen «straffreies Handeln» und zur Verteidigung von Menschenrechten. Laut einer Umfrage, auf die sich die Organisatoren berufen, sprechen sich über 70 Prozent der Belgier für EU-Sanktionen gegen Israel aus – vergleichbar mit jenen gegen Russland. «Kriegsverbrechen, das gezielte Töten von Zivilisten und die Blockade von Hilfslieferungen dürfen nicht länger ohne Folgen bleiben», sagte eine Sprecherin von 11.11.11.

Während der Protest nur palästinensische Fahnen zuliess und auf politische Parolen verzichtete, traten auch Prominente wie Rapper Zwangere Guy und Schauspielerin Tine Embrechts auf. Reden hielten sowohl jüdische als auch palästinensische Stimmen.

Die Polizei zählte 75.000 Teilnehmer, die Organisatoren 110.000. Vergleichbare Massen mobilisierte zuletzt die Klimabewegung 2019. Auch in den Niederlanden gingen am selben Tag rund 150.000 Menschen in Den Haag auf die Strasse – ebenfalls in roter Kleidung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.