Bund und Kantone wollen mit Arbeitsgruppen, Task-Force und runden Tischen gegen kriminelle Asylsuchende vorgehen. Bringt’s das?
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Bund und Kantone wollen mit Arbeitsgruppen, Task-Force und runden Tischen gegen kriminelle Asylsuchende vorgehen. Bringt’s das?

In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Migrations- und Strafverfolgungsbehörden von Bund und Kanton enger zusammenarbeiten wollen. Geplant ist die Einberufung einer «Task-Force Intensivtäter».

Sie soll die bereits etablierten runden Tische in den verschiedenen Asylregionen ergänzen, an denen sich die Behörden im Umgang mit straffälligen Personen aus dem Asyl- und Ausländerbereich koordinieren.

© Ti-Press
Ein Asylsuchender wird von einem Grenzwaechter im Innenraum des Bahnhofs Chiasso kontrolliert, am Donnerstag, 2
© Ti-Press

Parallel dazu hat der Asylausschuss eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche den juristischen Anpassungsbedarf bei den ausländerrechtlichen Zwangsmassnahmen prüfen soll.

Ausschüsse, Task-Force, runde Tische, Arbeitsgruppen – das ist alles schön und gut.

Nur: Brauchen wir Sofortmassnahmen gegen ausländische Kriminelle, die unser Gastrecht missbrauchen? So wie ein 28-jähriger Somalier, der 2022 zu vierzehn Jahren Knast verurteilt wurde, weil er seine Freundin zu Tode geprügelt hat. Die Weltwoche berichtete.

Er hätte letzten Dienstag zu seiner Berufungsverhandlung antreten sollen, das hat er aber nicht getan und ist inzwischen untergetaucht.

Wie konnte ein verurteilter Totschläger frei bleiben und sich dann aus dem Staub machen?

Gegen diesen Behördenirrsinn helfen auch alle Task-Forces und runden Tische nichts.

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