Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie aus dem wunderschönen Andermatt, Kanton Uri, im Herzen der Schweiz, auf dem Gotthard, massiv vom Weltwoche Golf Open zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Freitag, dem 11. Juli 2000 und... 25 hier hervorragende Bedingungen, die Berge in ihrer ganzen Pracht, sie leuchten im Licht der Sonne und das satte Grün hat eine beruhigende Wirkung. Wir sind hier zusammen mit etwa 100 Weltwoche Lesern und Daily Zuschauern. und steigen ein in einen Golfwettbewerb der allerobersten Hubraumklasse. Ich werde dann nächste Woche, wenn ich es nicht vergessen habe, nochmal darauf zurückkommen. Doch jetzt zu den Nachrichten des Tages, zu den interessanten Aktualitäten. Aimo Brunetti, ein prominenter Schweizer Ökonom, hat in der NZZ ein Loblied gesungen auf die neuen EU-Verträge und zwar mit den alten Argumenten, mit den Ladenhütern aus der Mottenkiste. der EU-Turbos. Zum einen behauptet Brunetti, sachwidrig, die Schweiz könne bei jedem Rechtsakt, den ihr die EU aufknurrt, Nein sagen. Und das stimmt nicht. Das ist nun also widerlegt aufgrund der jüngsten Enthüllungen und Entwicklungen, dass es eben in diesen EU-Verträgen ganze Teile gibt, vor allem in Bezug auf die Zuwanderung, wo eben EU-Rechtsakte direkt... integriert werden in die schweizerische Rechtsordnung, ohne dass wir uns dagegen wehren könnten. Also hier werden von staatlicher Seite, denn Aimo Brunetti ist angestellt bei der Eidgenossenschaft, hier werden hochoffizielle Fake News verbreitet, so wie David Biener in der Neuen Weltwoche schreibt, Fake News Fabrik Bundesbern, Fake News Fabrik Bundesrat. Und das zweite Argument, das Aimo Brunetti an die ganz grosse Glocke hängt, ist das Argument, dass man auch 1992 gebracht hat nach der Ablehnung des EWR. Das ist nicht der European Song Contest, sondern der EWR, falls sich noch jemand daran erinnert. Das war der europäische Wirtschaftsraum. Und die Schweiz hat sehr knapp dagegen Nein gesagt, wobei eine deutliche Mehrheit der Kantone es abgelehnt haben. Und schon damals wurde aus Bern dann verlautbart, dass würde der Schweiz wirtschaftlich das Genick brechen. Und einzelne Diplomaten verstiegen sich sogar zur Prognose, die Schweiz werde auf den Knien. nach Brüssel rutschen, um dort Aufnahme zu pflegen in die Europäische Union. Bekanntlich ist es anders herausgekommen. Der Schweiz geht es besser als die Europäische Union, gerade weil die Schweiz nicht in der Europäischen Union ist. Also aufgepasst vor diesen ökonomischen Schalmeienklängen. Wobei Aimo Brunetti ein wirklich guter Ökonom ist, aber er ist eben ein Staatsangestellter und deshalb färbt das natürlich ab. auf sein Urteil. Jugendliche Bandengangs zwingen andere Jungen, ihnen per Twint Geld zu übermitteln. Das sind Missstände, die wir immer stärker vernehmen, jetzt auch aus den Schulhöfen, aus den Schulalltagssituationen, dass da also Jungs andere zwingen dazu, ihnen Geld zu überweisen per Twint. Erpressung, Nötigung, vieles von dem wird gar nicht... angezeigt oder angegeben, weil sie Rache androhen. Das berichtet der Tagesanzeiger, aber der Tagesanzeiger berichtet nicht, welcher Nationalität diese Jungen sind, die damit Twint-Erpressungen andere unter Druck setzen. Vermutlich sind es ausländische Jugendliche, Migrationshintergrund, denn eine Verrohung findet eben auch im Schulalltag statt. Darüber haben wir im Weltwochendaily-Livestream mit der... Lehrerin aus Hemikon gesprochen, die da sehr eindringlich und auch beunruhigend, ja beängstigend von dem berichtet, von dem erzählt hat, was sie in ihrem Schulalltag, in einer anderen Schule allerdings erlebt hat, vor allem mit Kindern aus muslimischen Kulturen. Dann haben wir den Frauenfussball und da ist auch im Tagesanzeiger ein ganz hervorragender Artikel, ein Kommentar zu lesen gewesen. Und zwar ein Aufruf zur Gelassenheit. Den Frauenfussball-Skeptikern wie mir wurden da die Leviten gelesen. Man soll es doch... ruhig angehen lassen. Und wieso immer diese Kritik und dieses rechthaberische Herumnörgeln an den nun nicht Ronaldo-haften, fußballerischen Qualitäten der Frauen? Es sei doch ein tolles Fest. Prinz William sei nach Zürich gekommen. Eine sommerliche Festivalstimmung, etwas sehr Positives. Auch der Patriotismus wird ausgelebt. Hochmotivierte Frauen, eine tolle Sache. ein Sommerfest, also hört mal auf daran. herumzunörkeln, herumzumäkeln. Und ich muss sagen, der Tagesanzeiger hat recht. Und ich werde das auch beherzigen. Ich habe ja bis jetzt auch eher etwas skeptisch mich darüber geäussert. Ich möchte allerdings hinzufügen, dass meine Tochter eine begeisterte Fussballerin ist. Nachfolge von FDP-Präsident Thierry Burkhardt. Andrea Caroni sagt, ab der Appenzeller Ständerat ein politisches Grosstalent, Hochintelligent, Schnelldenker. in den Vereinigten Staaten an Eliteuniversitäten ausgebildeter Jurist und auch ein sehr angenehmer Zeitgenosse, mit dem, das darf ich verraten, ich im Bundeshaus jeweils zusammen ein unwiderstehliches Tennis-Duo gebildet habe. Nein, ich schätze den Andrea Caroni, obwohl wir in verschiedener Hinsicht, gerade auch europapolitisch, andere Auffassungen vertreten, auch punkto Landesrecht versus internationalem Recht und fremden Richtern, habe ich die dezidiert. schweizerische Position. Ich bin also ein Verfechter des unbedingten Vorrangs unserer Bundesverfassung. Andrea Caroni hat da dagegen argumentiert, auch schon bei öffentlichen Streitgesprächen. Aber ungeachtet all dessen ein hervorragender Politiker, auch ein Sympathieträger, der meines Erachtens ein guter FDP-Präsident hätte werden können. Er hat nun abgesagt, Es läuft jetzt nach unseren... Einschätzungen bei der Weltwoche auf den Damian Müller aus dem Kanton Luzern hinaus. Auch hoch gehandelt wird der Nationalrat Silberschmidt, Andri Silberschmidt aus dem Kanton Zürich. Bei ihm muss ich einfach ein grundsätzliches Unbehagen hier mal loswerden. Andri Silberschmidt beschäftigt sich ja vor allem schon seit er 20 Jahre alt ist und in der Politik. Ich glaube, er ist schon... als Kindergärtner in der Politik gewesen, ein frühreifer, ewig Politiker gewissermassen. Aber schon mit 20 hat er sich vor allem mit der Pensionskasse und mit der Pensionierung auseinandergesetzt, was mir diesen jugendlichen Politiker etwas suspekt macht. In so jungen Jahren sollte man sich noch nicht mit Pensionierungsfragen befassen. Übrigens hat er sich ja selber da abgesichert für Salter. sehr gut geheiratet in eine wohlhabende Unternehmerfamilie. Also diese jugendliche Vergreisung, die man da vielleicht beobachten mag in dem politischen Engagement Sicherheit über alles, das ist jetzt für mich nicht unbedingt das oberste Ideal eines freisinnigen Parteipräsidenten. Martin Vollenwieder, ein anderer Freisinniger, eine Kraft- und Saftwurzel, sehr von sich selbst überzeugt, ehemaliger Finanzdirektor der Stadt Zürich, ist jetzt zurückgetreten als Präsident des Kinderspitals. Er war auch Präsident der Turnhalle. Ein Original, eine sesselfüllende Persönlichkeit und jemand, der immer auch angeeckt hat, aber sicherlich auch ein Vollblutpolitiker, der in Zürich Akzente gesetzt hat. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen Ruhestand. Die SVP hat nun ein nationales Operationsverbot für Transjugendliche. Man möchte hier diese Manie der Geschlechtsumwandlungen, vor allem bei Minderjährigen, einen Riegel schieben. Und auch von bereits operierten, geschlechtsumgewandelten Personen wie der Nadja Brönimann gibt es da Applaus. Denn es gibt eben sehr, sehr viele ehemalige Jugendliche oder eben solche, die in jungen Jahren mal eine Geschlechtsumwandlung gemacht haben, dann wieder zurückverwandeln, Selbstmorde. Und gerade in dieser schwierigen Phase der Pubertät ist es das Dümmste und das Falscheste, eben da sozusagen das Geschlecht zur Disposition zu stellen und diese Zeitgeist-Obsession, diesen Zeitgeist-Irrsinn, Entschuldigung, hier noch zu propagieren, wie das vor allem auch von der linken politischen Seite gemacht wird. Die SVP jetzt also hier mit einem dezidierten Vorstoss gegen solche Bestrebungen. Strebungen. Ich möchte es mal bei diesen Meldungen belassen. Mehr gibt es jetzt dann gleich in der internationalen Ausgabe. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich da in andermann etwas verknappe, aufgrund des sehr intensiven Programms, das wir dazu bewältigen haben, auch mit den Gästen. Und die wollen auch betreut werden und mit denen möchte man sich auch unterhalten. Deshalb die Sendung heute, glaube ich, ich habe jetzt nicht auf die Uhr geschaut, ein bisschen kürzer, aber doch mit kompakten und wichtigen Nachrichten des Tages. Bitte bleiben Sie dran. Ich melde mich gleich zurück. mit der internationalen Ausgabe im Anschluss.