Bundesrat Cassis warnt an OSZE-Konferenz vor wachsendem Antisemitismus. Was er nicht sagt: Die Täter sind häufig muslimische Migranten
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Bundesrat Cassis warnt an OSZE-Konferenz vor wachsendem Antisemitismus. Was er nicht sagt: Die Täter sind häufig muslimische Migranten

Anhören ( 2 min ) 1.0× +
Bundesrat Cassis warnt an OSZE-Konferenz vor wachsendem Antisemitismus. Was er nicht sagt: Die Täter sind häufig muslimische Migranten
Bundesrat Cassis warnt an OSZE-Konferenz vor wachsendem Antisemitismus. Was er nicht sagt: Die Täter sind häufig muslimische Migranten
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Im «Tagesschau»-Beitrag vom Montagabend über den ersten von zwei Konferenztagen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die Bundesrat Ignazio Cassis als Vorsitzender in St. Gallen organisiert hatte, warnte der Tessiner vor Antisemitismus, der von Europa bis Australien massiv zunehme. Cassis im Interview: «Man muss sich wirklich jetzt die Frage stellen: Wo hapert’s, wo sind die Schwierigkeiten?». Tatsächlich?

Gian Ehrenzeller/Keystone
Bundesrat Ignazio Cassis an der OSZE-Konferenz
Gian Ehrenzeller/Keystone

Die wirkliche Frage wäre doch eigentlich, ob Zuwanderer aus muslimisch geprägten Ländern, die von überallher in unser Land kommen, diesen Trend verstärken. Erst vor ein paar Tagen hat ein Kosovare in Zürich Wiedikon einen jüdischen Mitbürger auf offener Strasse beschimpft, beleidigt, tätlich angegriffen und sogar verletzt. Der Täter war bereits mehrfach vorbestraft. Er liess sich derart viele Straftaten zuschulden kommen, dass er eigentlich längst hätte ausgeschafft werden müssen. Das ist aufgrund eines Behördenschlendrians aber nicht geschehen.

Ein anderer gravierender Vorfall ereignete sich vor knapp zwei Jahren. Damals stach ein 15-jähriger Schweizer mit tunesischen Wurzeln mehrfach mit einem Küchenmesser auf einen orthodoxen Juden ein. Das Opfer überlebte schwer verletzt. Der Jugendliche bekannte sich in einer Videobotschaft zum Islamischen Staat.

Ist es bloss ein Zufall, dass zwei der Angriffe, die hohe Wellen in den Medien geschlagen haben, von Personen mit einem muslimischen Hintergrund verübt worden sind? Eine Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), welche die NZZ vor zirka einem Jahr zitiert hat, zeigt, dass fast 20 Prozent der jungen Muslime Aussagen zustimmen wie: «Juden haben in der Schweiz zu viel Einfluss» oder «Durch ihr Verhalten sind die Juden an ihren Verfolgungen mitschuldig.» Von den besonders frommen Muslimen seien sogar 30 Prozent dieser Meinung, so die NZZ. Und weiter: Bei christlichen oder konfessionslosen Jugendlichen seien es jeweils lediglich 6 Prozent. Die Zahlen sprechen für sich.

Allein schon die rigorose Ausschaffung von Menschen aus den Maghrebstaaten und anderen muslimischen Ländern, die nicht berechtigt sind, in der Schweiz zu sein, oder die unser Asylrecht missbrauchen, würde die Situation wohl um einiges entschärfen.

Zurück zu Bundesrat Cassis. Er erklärte, man wolle konkrete Lösungen zum steigenden Antisemitismus erarbeiten. Man darf gespannt sein, ob nebst Bildung, Sensibilisierung oder Erziehung auch etwas handfestere Massnahmen zum Tragen kommen werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.