Bundesregierung wirft AfD-Jugend antidemokratische Tendenzen vor: Für «Generation Deutschland»-Chef Jean-Pascal Hohm ist die Partei «urdemokratisch»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Bundesregierung wirft AfD-Jugend antidemokratische Tendenzen vor: Für «Generation Deutschland»-Chef Jean-Pascal Hohm ist die Partei «urdemokratisch»

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Bundesregierung wirft AfD-Jugend antidemokratische Tendenzen vor: Für «Generation Deutschland»-Chef Jean-Pascal Hohm ist die Partei «urdemokratisch»
Bundesregierung wirft AfD-Jugend antidemokratische Tendenzen vor: Für «Generation Deutschland»-Chef Jean-Pascal Hohm ist die Partei «urdemokratisch»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Bundesregierung wirft der neuen AfD-Jugendorganisation «Generation Deutschland» (GD) antidemokratische Tendenzen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin Marlene Schönberger hervor, wie die Bild-Zeitung berichtet. Besonders im Fokus: Äusserungen auf dem Gründungsparteitag im November 2025 in Giessen, die laut Innenministerium «tatsächliche Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung» liefern.

LILLI FÖRTER / KEYSTONE
PRODUKTION - 20
LILLI FÖRTER / KEYSTONE

Konkret beanstandet das Ministerium Aussagen, die ein «ethnisch-abstammungsmässiges Staatsvolksverständnis» offenbaren und auf eine rechtliche Diskriminierung deutscher Staatsangehöriger mit Migrationshintergrund abzielen. Zudem bestehe personelle Kontinuität zur 2023 als rechtsextrem eingestuften Vorgängerorganisation «Junge Alternative» – viele Funktionäre seien erneut in Führungspositionen aktiv.

AfD-Chefin Alice Weidel trat bei der Gründungsveranstaltung als Rednerin auf. Jean-Pascal Hohm (29), Vorsitzender der GD, wies die Vorwürfe in der Bild-Zeitung zurück: «Es entbehrt jeder Grundlage, uns als Extremisten […] zu bezeichnen.» Man stehe für einen «starken, handlungsfähigen Staat» ein und verteidige «unsere freiheitliche Lebensweise».

Im Gespräch mit der Weltwoche sagte Hohm zu den Rechtsextremismus-Vorwürfen unlängst: «In meiner festen Überzeugung gibt es in der AfD keine Rechtsextremen, und die Partei als Ganzes ist definitiv nicht rechtsextrem. Das sind Vorwürfe von politischen Gegnern oder einem Verfassungsschutz, der je nach Innenminister weisungsgebunden ist. Wir lassen uns davon nicht von unserer Programmatik abbringen. Im Gegenteil: Die Politik der etablierten Parteien ist in den letzten Jahren immer extremer geworden – in Wirtschaft, Energie und Migration. Die AfD fordert lediglich eine grundlegende, vernünftige Wende. Und das ist aus meiner Sicht urdemokratisch.»

Das ausführliche Interview sehen Sie hier:

YouTube player
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.