«Charta der Vielfalt»: Deutschlands Bundespolizei schafft Stellen für über zwanzig Ansprechpersonen für «LSBTIQ-Themen»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Charta der Vielfalt»: Deutschlands Bundespolizei schafft Stellen für über zwanzig Ansprechpersonen für «LSBTIQ-Themen»

Die deutsche Bundespolizei richtet über zwanzig neue Stellen für Ansprechpersonen ein, die sich mit Fragen zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität befassen sollen. Wie aus einer Rahmenanweisung von April hervorgeht, die dem Onlineportal Nius vorliegt, sollen die neuen Posten ein «vorurteilsfreies Arbeitsumfeld» fördern und insbesondere Trans-Personen unterstützen. Jede Polizeibehörde – darunter Direktionen, Ausbildungsstellen und das Präsidium – wird mindestens eine Ansprechperson benennen.

info@maren-winter.de
police car with a wet rainbow flag on the windshield at the rainy christopher street day 2019 in luebeck, germany, german text on the car Polizei means police, selected focus
[email protected]

Die neuen Ansprechpartner sollen bis zur Hälfte ihrer regulären Arbeitszeit in Nebenfunktion für die sogenannte Vielfaltsinitiative einsetzen und «Sensibilisierung und Bewusstsein schaffen für LSBTIQ-Themen». Ihre Aufgaben umfassen Einzelberatung, Unterstützung bei Beschwerden sowie Sensibilisierungsarbeit etwa im Personalwesen oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Ein «unmittelbares Vortragsrecht» gegenüber der Behördenleitung ist vorgesehen.

Die Bundespolizei verweist in dem Schreiben auf ihre Verpflichtung zur «Charta der Vielfalt», die sie 2021 unterzeichnet hat. Schon zuvor hatte es Ansprechpartner für «gleichgeschlechtliche Lebensweisen» gegeben, die später in «Ansprechpersonen Diversität» umbenannt wurden.

Intern stosse die neue Initiative jedoch nicht überall auf Zustimmung, schreibt Nius. Ein anonymer Bundespolizist sprach von «Geldverschwendung» und kritisierte, man solle lieber Personal für Grenzkontrollen und Streifendienste einstellen. «Wir brauchen keine Transbeauftragten, sondern Kollegen auf der Strasse, an Bahnhöfen, im Grenzgebiet.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.