China bewirbt sich um Sitz des globalen UN-Ozeangremiums
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China bewirbt sich um Sitz des globalen UN-Ozeangremiums

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China bewirbt sich um Sitz des globalen UN-Ozeangremiums
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China bewirbt sich als Gastgeber des globalen UN-Gremiums zum Schutz der Ozeane und bietet dafür finanzielle Mittel sowie diplomatische Privilegien an. Bei UN-Gesprächen in New York habe China intensiv für seine Kandidatur geworben.

Das geplante Gremium soll die Umsetzung des Hochsee-Abkommens der Vereinten Nationen steuern, das vorsieht, bis 2030 rund 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz zu stellen. Mehr als 80 Staaten wollen im Januar über den Standort entscheiden, zur Wahl stehen neben China auch Chile und Belgien.

Lu Hanxin/Xhinua/Keystone
Fischerboote im Hafen von Shanwei in der Provinz Guangdong (Symbolbild)
Lu Hanxin/Xhinua/Keystone

China habe bei Treffen mit Staaten und Organisationen betont, es könne eine Lücke füllen, die durch den Rückzug der USA aus multilateralen Strukturen entstanden sei. Ein Teilnehmer sagte: «Sie reden ganz offen über die USA».

Nach Angaben von Beteiligten stellte China mehr als 70 Millionen Dollar für den Meeresschutz in Aussicht. Zudem habe Peking zugesichert, bei Visa «flexibel» zu sein und Diplomaten sowie Aktivisten Immunität zu gewähren, sollten die Treffen in der Hafenstadt Xiamen stattfinden.

Der Vertrag, der im Januar in Kraft trat, schafft eine rechtliche Grundlage zur Ausweisung von Schutzgebieten sowie zur Nutzung mariner genetischer Ressourcen. Die USA haben das Abkommen zwar unterzeichnet, aber bislang nicht ratifiziert und ihre Beiträge zum UN-Haushalt reduziert.

Der Analyst Shuo Li sagte, die chinesische Führung sehe «eine Gelegenheit, internationale Verantwortung zu übernehmen und einen Kontrast zu den USA zu setzen». Chinas UN-Botschafter Fu Cong erklärte: «In einer Welt wachsender Unsicherheit wird China eine verlässliche Stütze des Multilateralismus bleiben».

Mehrere Staaten unterstützten die Bewerbung, während andere Bedenken wegen Chinas Einfluss und seiner Rolle in internationalen Gewässern äusserten. Auch die EU verwies auf offene Fragen zur künftigen Kontrolle über Datenaustausch und Entscheidungsprozesse innerhalb des Gremiums.

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