China ist 2025 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und überholt die USA. Das Handelsvolumen mit der Volksrepublik summierte sich auf 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit zog China mit einem Plus von 2,1 Prozent an den Vereinigten Staaten vorbei, die 2024 auf Rang eins gelegen hatten.
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Der Aussenhandelsumsatz mit den USA sank um 5 Prozent auf 240,5 Milliarden Euro. Die Vereinigten Staaten waren damit Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner. Dem Handel setzte im vergangenen Jahr der Zollstreit unter Präsident Donald Trump zu.
Ungeachtet höherer Zölle blieben die USA 2025 zum elften Mal in Folge wichtigster Einzelmarkt für Waren «Made in Germany». Deutsche Unternehmen exportierten Güter im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten. Das entspricht einem Rückgang von 9,4 Prozent. Besonders stark sanken die Ausfuhren von Autos und Autoteilen mit minus 17,8 Prozent. Frankreich und die Niederlande folgten als weitere wichtige Exportziele, China lag auf Rang sechs.
Bei den Importen dominieren seit 2015 chinesische Produkte. 2025 führte Deutschland Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro aus China ein, ein Anstieg von 8,8 Prozent. Die Niederlande und die USA folgten als wichtigste Lieferländer.
Insgesamt exportierte Deutschland Waren im Wert von 1.569,6 Milliarden Euro. Dank eines starken Dezembers stiegen die Ausfuhren um 1,0 Prozent. Die Importe wuchsen um 4,4 Prozent auf 1.366,9 Milliarden Euro.