Christoph Mörgeli irrt: Der Verleger-Verband ist demokratischer, als der Weltwoche-Autor denkt
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Die Weltwoche

Christoph Mörgeli irrt: Der Verleger-Verband ist demokratischer, als der Weltwoche-Autor denkt

Sehr geehrter Herr Mörgeli, Sie schreiben in Ihrem Beitrag «Kuschen vor dem Frauenstreik: So tief sind die Verleger gesunken» zu Recht, dass ich die Medien für einen wichtigen Player in unserer Demokratie halte.

Deshalb wollte der Verlegerverband (dem übrigens auch die Weltwoche angehört) am 14. Juni in Bern ein Podiumsgespräch veranstalten, an dem Mitglieder des Parlaments mit Chefredaktorinnen und Chefredaktoren über die Wahlen diskutiert hätten.

© KEYSTONE / URS FLUEELER
Zahlreiche Tagestouristen geniessen das kuehle Sonnen und Wolkenspiel auf dem Stanserhorn auf 1900 meter ueber Meer am Ostersonntag, 9
© KEYSTONE / URS FLUEELER

Ein solches Podium müsste naturgemäss mit allen wichtigen Parteien besetzt sein.

Leider liessen uns verschiedene Parteien wissen, dass sie am Tag des Frauenstreiks keine Kapazitäten für einen solchen Anlass hätten.

Die Chefredaktoren wären sehr gerne gekommen. Doch ein Podium nur mit Herren aus der SVP wäre zwar zweifellos lustig gewesen, nicht aber sehr demokratisch.

Andrea Masüger ist Präsident Verlegerverband Schweizer Medien.

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