Der Dalai Lama hat seinen ersten Grammy gewonnen. In der Kategorie «Beste Aufnahme für Hörbuch, Erzählung und Storytelling» setzte sich das 90-jährige geistliche Oberhaupt Tibets mit «Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama» durch.
Der Dalai Lama war bei der Verleihung in Los Angeles nicht persönlich anwesend. Die Auszeichnung nahm stellvertretend der Songwriter Rufus Wainwright entgegen, der bei der Produktion mitgewirkt hatte. «Ich bin nicht der Dalai Lama», scherzte Wainwright. Aber es sei ein Privileg gewesen, an diesem Projekt teilzunehmen.
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Auf der Homepage der Grammy Awards hiess es zur Entscheidung: «Die Erzählung des tibetischen spirituellen Führers fesselte die Abstimmenden mit ihrer tiefen Weisheit und ihrer sanften Vortragsweise und bot den Zuhörern eine meditative Erfahrung, die über das typische Hörbuchformat hinausgeht.» Über die Preisträger entscheidet die rund 13.000 Mitglieder starke Recording Academy.
In seiner Kategorie setzte sich der Dalai Lama unter anderem gegen US-Verfassungsrichterin Ketanji Brown Jackson durch. Moderator Trevor Noah kommentierte: «Zum ersten Mal kann man sich bei einer Grammy-Niederlage an den Obersten Gerichtshof wenden.»