Das enge Verhältnis des FDP-Präsidenten mit der Grünen-Fraktionschefin zeigt Früchte: In Hinwil marschiert die FDP mit den Grünen in die Gemeindewahlen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Das enge Verhältnis des FDP-Präsidenten mit der Grünen-Fraktionschefin zeigt Früchte: In Hinwil marschiert die FDP mit den Grünen in die Gemeindewahlen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Das enge Verhältnis des FDP-Präsidenten mit der Grünen-Fraktionschefin zeigt Früchte: In Hinwil marschiert die FDP mit den Grünen in die Gemeindewahlen
Das enge Verhältnis des FDP-Präsidenten mit der Grünen-Fraktionschefin zeigt Früchte: In Hinwil marschiert die FDP mit den Grünen in die Gemeindewahlen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

«Was läuft da zwischen Mühlemann und Trede?», fragte die Weltwoche letzten September. Der Glarner Ständerat und FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann zeige sich auffallend vertraut mit der grünen Fraktionschefin Aline Trede – im Bundeshaus wie an politischen Veranstaltungen ausserhalb davon.

Die Weltwoche wollte es genauer wissen und befragte Mühlemann, ob die Gerüchte stimmen, dass er mit Aline Trede auf ungewöhnlich vertrautem Fuss stehe. Die Antwort lautete: «Aline Trede kenne ich seit über zwanzig Jahren. Wir sind persönlich sehr gut befreundet, und man sieht uns tatsächlich gelegentlich gemeinsam an Veranstaltungen.» Trede hingegen verzichtete auf eine Stellungnahme.

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Aline Trede, Nationalraetin GP-BE, links, macht ein Selfie mit Sophie Michaud Gigon, Nationalraetin GP-VD, Kathrin Bertschy, Nationalraetin GLP-BE, Severin Moser, Praesident Arbeitgeberverband, obere Reihe von links, und Samuel Bendahan, Nationalrat SP-VD, Simone De Montmollin, Nationalraetin FDP-GE, Franziska Bitzi, Stadtraetin und Finanzdirektorin Stadt Luzern, Die Mitte-LU, Eva Herzog, Staenderaetin SP-BS, und Benjamin Muehlemann, Staenderat und Co-Praesident FDP-GL, untere Reihe von links, nach einer Medienkonferenz des ueberparteilichen Ja-Komitees zur Individualbesteuerung im Hinblick auf die Referendumsabstimmung vom 8
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Ob und wie sich seine persönliche Verbindung zur Grünen-Fraktionschefin auf das Verhältnis zwischen FDP und Grünen auswirke, bleibe offen, meinte die Weltwoche damals. Benjamin Mühlemann betonte: «Politisch pflegen wir einen professionellen und respektvollen Austausch. Daran ändert sich auch bei einer allfälligen Wahl ins Co-Präsidium nichts.»

Mittlerweile ist Mühlemann zum FDP-Präsidenten gewählt worden. Und es zeigt sich, dass die Annäherung zwischen FDP und Grünen auch in der Basis angekommen ist, genauer gesagt: im Hauptort des gleichnamigen Zürcher Oberländer Bezirks Hinwil. Als Novum im Kanton Zürich, ja in der ganzen Schweiz, geht die FDP mit den Grünen in Hinwil ein Wahlbündnis ein: Grüne und FDP unterstützen sich gegenseitig.

Die FDP und die Grünen unterstützen auch den SP-Mann fürs Gemeindepräsidium. «Mit dieser Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg wollen die beiden Parteien zudem ein Zeichen setzen für eine lösungsorientierte, zukunftsgerichtete und verantwortungsvolle Gemeindepolitik im Interesse aller Hinwilerinnen und Hinwiler.»

Es wird sich weisen, ob diese FDP-Grünen-Koalition ein Wunderrezept ist für die beiden Parteien, die gleichermassen gegen eine Wählererosion kämpfen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.